Leseprobe
Drei Wochen später
Betreff: Hallo
Hallo.
Zehn Sekunden später
AW:
ACHTUNG. GEÄNDERTE E-MAIL-ADRESSE. DER EMPFÄNGER KANN SEINE POST UNTER DER GEWÄHLTEN ADRESSE NICHT MEHR AUFRUFEN. NEUE E-MAILS IM POSTEINGANG WERDEN AUTOMATISCH GELÖSCHT. FÜR RÜCKFRAGEN STEHT DER SYSTEMMANAGER GERNE ZUR VERFÜGUNG.
Ein halbes Jahr später
Kein Betreff
Hallo!
Zehn Sekunden später
AW:
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30 Sekunden später
RE:
Hört das nie auf?
Zehn Sekunden später
AW:
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Drei Tage später
Betreff: Rückfrage
Guten Abend, Herr Systemmanager.
Wie geht’s immer? Kühler März, nicht wahr? Aber nach so einem milden Winter dürfen wir uns nicht beschweren, denke ich. Ach ja, bei der Gelegenheit: Ich habe bitte eine Rückfrage. Wir teilen uns einen gemeinsamen Bekannten. Leo Leike heißt er. Ich habe leider seine aktuelle E-Mail-Adresse verlegt. Wären Sie so nett und könnten Sie vielleicht … Danke.
In freudiger virtueller Verbundenheit, Emmi Rothner.
Zehn Sekunden später
AW:
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30 Sekunden später
RE:
Darf ich leise Kritik anbringen? Sie sind wenig abwechslungsreich.
Angenehmen Nachtdienst, Emmi Rothner.
Zehn Sekunden später
AW:
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Vier Tage später
Betreff: Nur drei Fragen
Herr Systemmanager,
ein offenes Wort: Ich bin in einer Notsituation. Ich brauche die aktuelle Adresse von Herrn »User« Leo Leike, ich brauche sie wirklich! Ich muss ihm DRINGEND drei Fragen stellen:
1.) Lebt er noch?
2.) Lebt er noch in Boston?
3.) Lebt er schon in einer neuen E-Mail-Beziehung?
Wenn 1.) zutrifft, würde ich ihm 2.) nachsehen. Aber 3.) könnte ich ihm niemals verzeihen. Er darf in diesem halben Jahr fünfzehn neue Anläufe mit Marlene unternommen, darf sie täglich nach Boston haben einfliegen lassen. Er darf jede Nacht in billigen Bostoner Plüschbarbänken versumpft, jeden Morgen zwischen Betonbrüsten einer biederen blonden Bostoner Barbie-Beautybar-Behübscherin aufgewacht sein. Er darf dreimal geheiratet und jeweils dreieiige Drillinge an Land gezogen haben. Nur eines darf er nicht: ER DARF SICH IN KEINE ANDERE FRAU, DIE ER NOCH NIE GESEHEN HAT, SCHRIFTLICH VERLIEBT HABEN. Das bitte nicht! Das muss einmalig geblieben sein. Ich brauche diese Gewissheit, um halbwegs unbeschadet über die Nächte zu kommen. Bei uns bläst beharrlich der Nordwind. Lieber Systemmanager, ich kann mir ungefähr ausmalen, was Sie mir antworten werden. Aber ich ersuche Sie dennoch: Springen Sie über Ihren Schatten und richten Sie Leo Leike, mit dem Sie garantiert in gutem Kontakt stehen, meine Botschaft
aus. Und sagen Sie ihm, er kann sich ruhig einmal melden. Tun Sie’s! Danach wird es Ihnen besser gehen. So, und jetzt dürfen Sie wieder Ihr Gebet sprechen.
Freundliche Grüße, Emmi Rothner.
Zehn Sekunden später
AW:
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Dreieinhalb Monate später
Betreff: Bitte weiterleiten
Hallo Leo,
hast du neue Mieter auf Top 15? Falls du in Boston bist, warne ich dich. Wundere dich nicht über die Stromrechnung. Die haben die ganze Nacht das Licht an.
Schönen Tag, schönes Leben, Emmi.
Zwei Minuten später
Kein Betreff
Hallo?
Eine Minute später
Kein Betreff
Huhu, Herr Systemmanager, wo sind Sie?
Eine Minute später
Kein Betreff
Muss ich mir Sorgen machen oder darf ich hoffen?
Elf Stunden später
Betreff: Zurück aus Boston
Liebe Emmi,
dein Gespür ist verblüffend. Ich bin seit nicht einmal einer Woche wieder im Lande. Was also den Strom betrifft: den verbrauche ich selbst. Emmi, ich wünsche dir, ach, was wünsche ich dir nach so langer Zeit? Klingt wohl alles ziemlich banal. Am besten, wenn auch fünf Monate verfrüht: Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Ich hoffe, es geht dir gut, mindestens zweimal so gut wie mir.
Adieu. Leo.
Einen Tag später
Betreff: Ratlos
Was war das? War das was? Und wenn es was war, und was es auch war, war’s das dann schon wieder? Ich kann’s nicht glauben.
E.
Drei Tage später
Betreff: Fassungslos
Leo, Leo, was ist aus dir geworden? Was hat Boston aus dir gemacht?
E.
Einen Tag später
Betreff: Abschließend
Lieber Leo,
das Gefühl, das du mir seit fünf Tagen gibst, ist schlimmer als jedes mir von dir jemals zuvor gegebene, und du hast mir wahrlich schon schlimme Gefühle gegeben, durch dich habe ich erst erfahren, wie schlimm schlimme Gefühle wirklich sein können. (Schöne übrigens auch.) Aber dieses hier kannte ich noch nicht: Ich bin dir lästig geworden. Du kommst aus Boston zurück, aktivierst dein »Outlook«, genießt den Ausblick auf fernschriftliche Rückeroberung der Heimat. Schon langen die ersten spannenden E-Mails fehlgeleiteter Zeitungsabonnentinnen ein. Stoff für neue geistige Abenteuer mit anonymen Frauen, vielleicht ist ja gar einmal eine unverheiratete dabei. Und dann: Ach, da schreibt eine gewisse Emmi Rothner.
Der Name kommt dir irgendwie bekannt vor. War das nicht diejenige, die du in geschulter virtueller Rattenfängermanier schon so gut wie ins Bett geschrieben hattest, die bereits am Sprung in deine Arme war? Doch in einem letzten Reflex ihrer Vernunftbegabung ist sie dir schicksalhaft ferngeblieben, hat dich verfehlt, ist im Taumel um Haaresbreite an dir vorbeigeschrammt. Nun, neuneinhalb Monate sind vergangen, Frust und Frau waren für dich längst vergessen. Da meldet sie sich, taucht unverhofft in deiner Mailbox auf. Du wünscht ihr – sehr lustig, Leo, wie in deinen besten Zeiten – mitten im Sommerloch frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr. Und tschüss! Sie hat ihre Chance gehabt. Jetzt drängen neue nach.
Da stört sie, da nervt sie. Also einfach ignorieren, Leo, nicht wahr? Sie wird schon aufhören. Sie hört schon auf. Sie hört auf, versprochen!
PS: Du hoffst, dass es mir »mindestens zweimal so gut« geht wie dir? Leider, Leo, ich weiß zwar nicht, wie gut es dir geht. Aber dafür, dass es mir mindestens zweimal so gut gehen könnte, geht es mir mindestens zehnmal zu schlecht. Aber das soll dich nicht weiter bekümmern.
Emmi.
PPS: Danke, dass du mir noch einmal zugehört hast. Jetzt kannst du mir wieder deinen netten Systemmanager schicken. Mit dem kann man wenigstens ungestört über das Wetter plaudern.
Eine Stunde später
AW:
Ich hätte nicht zurückschreiben dürfen, liebe Emmi. Jetzt habe ich dich (schon wieder) verletzt, das wollte ich nicht. DU BIST MIR NIEMALS LÄSTIG. Das weißt du. Ich müsste mir sonst selbst lästig sein, denn du bist ein Teil von mir. Ich trage dich immer mit mir herum, quer durch alle Kontinente und Gefühlslandschaften, als Wunschvorstellung, als Illusion des Vollkommenen, als höchsten Liebesbegriff. So warst du mit mir fast zehn Monate in Boston, so bist du mit mir wieder heimgekehrt. Aber, Emmi, mein physisch lebbares Leben ist inzwischen weitergegangen, es musste weitergehen. Ich bin dabei, mir etwas aufzubauen. Ich habe in Boston jemanden kennengelernt. Es ist noch zu früh, um, du weißt schon wovon, zu sprechen. Aber wir wollen es miteinander probieren. Sie hat einen Job hier in Aussicht, sie wird vielleicht herziehen. In dieser Horrornacht, als unser »erstes und letztes Treffen« so kläglich am Nichtzustandekommen gescheitert ist, da habe ich unsere virtuelle Beziehung auf brutale Weise abgebrochen. Du hattest, auch wenn du es bis zuletzt nicht wahrhaben wolltest, eine Entscheidung getroffen, und ich habe dir geholfen, sie zu vollziehen. Ich weiß nicht, wie du heute dastehst mit Bernhard, mit deiner Familie. Ich will es auch gar nicht wissen, denn es hat nichts mit uns beiden zu tun. Für mich war die lange Schweigepause notwendig. (Wahrscheinlich hätte ich sie nie mehr beenden dürfen.) Sie war notwendig, um unser einzigartiges Erlebnis zu konservieren, um unsere innige, vertraute, intime Nicht-Begegnung auf Lebenszeit haltbar zu machen. Wir hatten es auf die Spitze getrieben. Weiter ging es nicht. Eine Fortsetzung gibt es nicht, auch nicht, ja erst recht nicht ein Dreivierteljahr später. Bitte sieh es auch so, Emmi! Halten wir hoch, was war. Und belassen wir es dabei, sonst zerstören wir es.
Dein Leo.
Zehn Minuten später
RE:
Leo, das war ein Glanzstück, ein Leckerbissen, du läufst binnen kurzer Zeit zu Hochform auf! – »Emmi, du bist zwar die Illusion des Vollkommenen, aber ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.« Verstehe. Verstehe. Verstehe. Morgen mehr. Tut mir leid, das kann ich dir nicht ersparen.
Gute Nacht, deine I.d.V.
Am nächsten Tag
Betreff: Würdiger Abschluss
Okay, ich halte hoch, was war. Ich belasse es dabei. Ich zerstöre nichts. Ich respektiere deine Haltung, lieber Ex-E-Brieffreund Leo »Weiter ging es nicht« Leike. Ich gebe mich damit zufrieden, dass du mich und »unsere Sache« schön in Erinnerung behalten willst. Für eine »Illusion des Vollkommenen« fühle ich mich selbst zwar ziemlich unvollkommen und reichlich desillusioniert, aber immerhin bin ich dein »höchster Liebesbegriff«, wenn auch offenbar von einem anderen Stern. Denn mit Cindy aus Boston – sie heißt sicher Cindy, ich habe sie vor mir, wie sie dir »I’m Cindy«, kicher, »but you can call me Cinderella«, kicher, kicher, ins Ohr flüstert –, also mit Cindy lassen sich vielleicht nicht die höchsten denkmöglichen, dafür aber irdische Begriffe von Liebe finden. Sie lassen sich finden und sie lassen sich vor allem leben. Mich trägst du – zur natürlichen Ausgewogenheit von Körper und Geist – als »Wunschvorstellung« mit dir herum, und da habe ich natürlich volles Verständnis, dass du darauf achten musst, dass ich dir nicht zu schwer werde, damit du dir keinen Wunschvorstellungsbruch hebst. Okay, Leo, ich mache es »uns« leicht, ich mache es dir leicht, ich mache mich leicht, ich höre auf, ich ziehe mich aus deinem Leben zurück. Ich schreibe dir (bald!) keine E-Mails mehr.
Ich verspreche es dir. Darf deine »Wunschvorstellung« nur noch einen einzigen Wunsch äußern, einen allerallerallerletzten? – NUR EINE STUNDE, eine Stunde von Angesicht zu Angesicht. Glaube mir, ein besseres Konservierungsmittel für unser gemeinsam Erlebtes gibt es nicht. Denn das einzig vernünftige Ende einer innigen Nicht-Begegnung ist die Begegnung. Ich verlange nichts von dir, ich erwarte nichts von dir. Ich muss dich nur einmal
in meinem Leben gesehen, gesprochen, gerochen haben. Ich muss einmal deine Lippen dabei beobachtet haben, wie sie sich zu »Emmi« formen. Ich muss einmal deine Wimpern betrachtet haben, wie sie sich vor mir verbeugen, bevor der Vorhang runtergeht.
Lieber Leo, du hast Recht, es gibt keine sinnvolle Fortsetzung für uns. Aber es gibt einen würdigen Abschluss. Ich bitte dich darum, nur noch darum! Deine Illusion des Vollkommenen.
Drei Stunden später
AW:
Pamela.
Eine Minute später
RE:
???
30 Sekunden später
AW:
Sie heißt nicht Cindy, sondern Pamela. Ja, ich weiß, das klingt ziemlich schlimm. Es ist immer gefährlich, wenn sich die Väter bei der Wahl der Vornamen der Töchter durchsetzen. Aber sie sieht ganz anders aus, ehrlich.
Gute Nacht, Emmi. Leo.
40 Sekunden später
RE:
Lieber Leo,
dafür mag ich dich so sehr! Bitte verzeih mir meine Untergriffe. Ich fühle mich so schwach, so, so, so schwach.
Gute Nacht. Emmi.

27.01.09
………….ich freu mich so sehr auf die Fortsetzung…! Soll ich es gleich als Buch kaufen? Oder soll ich warten, bis Andrea Sawatzki wieder Emmi ist (denn die hat für mich genau die richtige “Emmi-Stimme” – obwohl ein bißchen österreichische Färbung auch sehr gut passen würde)?
Ich hatte das Hörbuch zu Weihnachten bekommen, und bevor ich es nicht zu Ende gehört hatte, war mit mir an den Feiertagen nicht viel anzufangen – dabei ist das grad an Feiertagen ganz schwierig, Hörbuch zu hören!!!
Ja – ganz erstaunlich, daß das ein Mann geschrieben hat!!
Liebe Grüße aus dem Chiemgau
Elisabeth
08.02.09
Hallo,
ich habe letzten Samstag “Gegen den Nordwind” geschenkt bekommen. Ich hatte vorher von diesem Buch nichts gehört. In der vergangenen Nacht habe ich dann bis um 2.00 Uhr gelesen. Ich konnte nicht eher aufhören, bis ich am Ende angelangt war……
Aber auf dieses Ende war ich nicht vorbereitet. Ich war bestürzt. So kann das doch nicht aufhören. Musste heute morgen dann sofort recherchieren, ob die leise Hoffnung besteht, dass es eine Fortsetzung gibt…… Gott sei Dank!!! Werde morgen sofort in den nächsten Buchladen eilen und dieses Buch kaufen. Kann gar nicht abwarten.
Vielleicht müsste man sich doch viel mehr auf das Medium ‘Internet’ einlassen. Nur um die Chance nicht zu verpassen, dass einem so etwas vielleicht wirklich passiert.
Liebe Grüße aus Düsseldorf, ich bin gespannt.
Heike
24.02.09
Es war éin Sonntag und ich hatte nichts zu tun, da nahm ich mir das Buch ” Gegen den Nordwind” von meiner Schwester und konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen! Weil ich am nächsten Tag unbedingt wissen wollte wie es weiter geht, nahm ich das Buch einfach mit in die Schule und las auch während dem Unterricht weiter!Morgen kauf ich mir gleich den 2. Teil und kann es kaum erwarten endlich wieder mal etwas von Leo zu hören !!! Und ich frag mich auch schon wer diese Pamela ist???
Wenn mich jemand fragt was liest du da? Sage ich nur : Lies zuerst Gegen den Nordwind und du wirst nicht mehr aufhören können !!!
Super Schriftsteller und super Bücher !!!!! Ich kann einfach nicht genug bekommen von solchen Liebesgeschichten !!!
21.03.09
Es ist genau 19 Uhr und ich sitze in einem kleinen Dörflein in der Schweiz wo ich mich seit 4 Wochen zu leben zwinge. Heute Mittag habe ich “GUT GEGEN NORDWIND” in einem Einkaufszentrum gekauft um meinem Wochende einen literarischen Sinn zu geben und meine Gier nach Büchern zu stillen die mich seit langer Zeit beherrscht.
Als ich nun gerade die letzte Seite zuende las, hätte ich am liebsten laut geschrien oder wäre alternativ schlurzend zusammengeklappt.
Selbstbeherrschung sei dank habe ich “Daniel Glattauer” bei Google eingegeben um eine klagende Mail zu schreiben…nun denn, zum Glück hab ich dadurch gerade erfahren das es eine “Fortsetzung” gibt. Das stimmt mich spontan fröhlich und dafür möchte ich nun statt zu klagen, danken.
Vielen Dank für dieses schön geschriebene, Spannung erzeugende Buch Herr Glattauer.
Gruß, Romina
02.04.09
Wenn es passiert, dann passiert es g e n a u s o!!! Hier stimmt jedes Detail, jedes winzige Gefühlchen und auch die ganz großen, die tobenden – genauso läuft es ! Schade nur, dass es die Bücher nun schon gibt. Jetzt kann ich sie nicht mehr schreiben… Aber Sie, Herr Glattauer, haben das richtig gut gemacht, deshalb bin ich nicht traurig darüber.
05.04.09
…..so gut gegen nordwind ist ausgelesen…..
will ich überhaupt wissen, wie es weitergeht????
ja und nein….
es gab mal eine werbung in österreich
“lesen ist abenteuer im kopf”
danke an daniel glattauer für diese modernen abenteuer
evelyn
20.04.09
Normalerweise hasse ich Fortsetzungen, egal ob es sich um Bücher, Filme, Theaterstücke etc. handelt, weil meistens die Phantasie zerstört des ersten Romans zerstört wird und auf Druck etwas neues produziert wird. Das Buch lag anfangs 2 Wochen ungelesen auf meinem Nachttisch, ich wollte mir die Welt von Leo und Emmi nicht zerstören lassen, aber “Alle 7. Wellen” wird “Gut gegen Nordwind” absolut gerecht, das Buch ist einfach wunderschön.
Danke dafür!
04.05.09
Das Buch ist einfach ein wahnsinn. So wundervoll geschrieben mit einem witz einfach toll. ich habe mir heute die fortsetzung bestellt. hoffentlich kommt es bald ich bin verblüfft von diesem ersten buch also “Gut gegen Nordwind” bin schon gespannt wie es weiter geht. Gratualtion an Daniel Glattauer und danke dafür.
19.05.09
Wie kann es sein, dass “Alle sieben Wellen” noch besser ist als “Gut gegen Nordwind” – wie machen Sie das bloss Herr Glattauer?
P.S. Wäre es eventuell möglich, dass Sie – jetzt wo Sie wieder Zeit haben – dem guten alten Standard den einen oder anderen 1.Seite-Kommentar zukommen lassen würden – die von Ihnen hinterlassene Lücke ist leider unüberbrückbar.
20.06.09
Hey….kann es kaum erwarten endlich ALLE SIEBEN WELLEN zu lesen. Ich war total begeistert von GUT GEGEN NORDWIND und freue mich auf die Fortsetzung.
PS: Ich kann das Buch nur weiter empfelen!
Gruß…
17.07.09
Mir ist die gleiche Geschichte passiert wie Leo.
Ich lernte auch aus Versehen ne wundervolle Frau anonym bei den lokalisten kennen. Wir konnten weder die darinenthaltenen Fotos von uns sehen noch kannten wir uns real.
Wir hatten einen sehr langen wunderschönen Emailkontakt. Es gibt keinen einzigen Menschen auf diesem Planeten der mehr von mir weiß als eben diese anonyme Bekanntschaft.
Letztlich haben wir uns dann nach sehr langer zeit doch getroffen, weil jeder so gespannt auf den Anderen war und siehe da, etwas von dem Zauber, der Perfektheit des Anderen ging dadurch verloren.
Dieses Buch erzählt genau meine Geschichte wieder, nur das Ende ist etwas anders.
Daniel Glattauer ist eine umwerfende Geschichte gelungen, ein Buch das einen dermaßen fesselt, einem wirklich auch Tränen des Glücks, der Verzweiflung, der Umgläubikeit in die Augen treiben kann.
Sowas und vor Allem so detailiert kann man eigentlich nur über selbst erlebtes schreiben.
04.08.09
Ich freue mich schon sehr, das Buch bald zu lesen. Eigentlich warte ich immer, bis die Bücher in Taschenbücher-Auflage erscheinen. Aber in diesem Fall ist meine Ungeduld einfach zu groß.
Ein ganz großes Lob an Herrn Glattauer, es gelingt ihnen wirklich sehr gut, sich in Frauen hineinzuversetzten und obwohl ich weiß, dass dieses Buch im Gegensatz zum Ersten ein Happy-End haben wird, bitte ich sie ein Drittes, ja vielleicht auch ein Viertes zu schreiben!
Mit freundlichen Grüßen,
ein 15-jähriges Mädchen (Schuhgröße 37:), das an ihren Lippen bzw. Buchstaben bzw. Fingern hängt!
14.09.09
Ein wundervolles Buch zum richtigen Zeitpunkt in meinem Leben. Es hätte so schön sein können….
Ich freue mich und kann sie kaum erwarten, auf die Fortsetzung!
Lieber Daniel Glattauer – einfach wunderbar diese Geschichte um die email-Liebe!!! Dankeschön
27.10.09
Tatsache ist, meine Tochter hat “Gut gegen den Nordwind” zum Geburtstag von einer Freundin geschenkt bekommen. Darin “eingetaucht” bin ich und sehr berührt wieder aufgetaucht in der Hoffnung, Emmi und Leo wieder zu treffen. Welch ein Glück – freue mich wahnsinnig auf “Alle sieben Wellen”. Brauche die Stimmen vom Hörbuch nicht, meine Hauptdarsteller haben bereits andere in meinem Kopf.
Ganz lieben Dank an Daniel Glattauer.
27.10.09
Eigentlich sollte die Tochter “Gut gegen Nordwind” lesen. Darin gefunden und verfangen habe ich mich mit der Hoffnung auf eine Fortsetzung. Was für eine Freude, es geht weiter mit “Alle sieben Wellen”.
Ganz lieben Dank an Daniel Glattauer, sein Umgang mit Sprache ist einfach fesselnd und großartig.
Das Hörbuch brauche ich nicht: in meinem Kopf haben Emmi und Leo bereits andere Stimmen.
27.10.09
….ich liebe dieses buch….EMMI…das bin ich, ich erlebe es gerade……
21.11.09
Hallo, ich habe heute einen ebook reader erworben und “gut gegen Nordwind” gelesen. Das hat mich dermaßen gefesselt, daß ich auch den zweiten Teil, “Die siebente Welle” nach dem downloaden gelesen habe. Am heutigen Freitag war mein Feierabend familientechnisch zwar unbrauchbar, aber die beiden Bücher haben mich wirklich in ihren Bann gezogen. Danke an Daniel Glattauer, daß er diese Bücher so sprachgewandt und sehr nachvollziehbar geschrieben hat.
27.11.09
Sehr geehrter Herr Glattauer,
Ich weiß nicht ob sie diesen bzw. Irgendeinen der anderen Kommentare lesen werden. Dennoch richte ich das an sie:
Mir geht es wie all den anderen auch. GUT GEGEN NORDWIND faszinierte mich. Ich bin nicht der Mensch der auf liebesgeschichten abfährt. Meist sind sie langweilig und man hat das Gefühl den Inhalt schon 20 mal gehört zu haben. Dass ich trotzdem auf ihr Buch kam, Verdanke ich meiner Mutter, einer fetten Grippe und Andreas Wunderschöner stimme. Auf jeden Fall war ich von Anfang an begeistert. Da wurde nicht nur gesülzt – nein. Emmi und Leo haben Charakter. Sie sind nicht perfekt und genau das macht so interessant. Ich war angetan – und dann kam das Ende. So aprupt. So traurig. Ich war bestürzt. In meinen Augen rettet sie ihre fortsetzung, die ich gerade hier entdecken durfte, vor einigen ekligen beschimpfungen, die ich ihnen eigentlich zukommen lassen wollte, da das Ende des Romans inakzeptabel ist. Nun kann ich mich jedoch auf den zweiten Teil und somit auf ein Happy End freuen (hoffe ich)
. Ich werde mich auf jeden Fall melden wenn ich ihre zweite Chance für emmi und leo gelesen oder gehört habe.
Viel viel dank! Greta
17.01.10
ich liebe dieses Buch !
28.01.10
Lieber Herr Glattauer,
ich bin kein großer Leser, eher ein Online-Spieler. Genau über diese Online-Spiele ist mir etwas ähnliches passiert wie in Ihrem literarischen Meisterwerk “Gut gegen Nordwind”. Der entscheidende Unterschied war, das ich mit dieser “anonymen Frau” nicht nur E-Mail Kontakt hatte sondern auch Worte über einen Sprachchat ausgetauscht habe und mit Ihrem virtuellen Avatar interagiert habe. Dadurch hat sich eine äußerst innige und intime Beziehung aufgebaut. Doch leider ist Sie verheiratet und ich muss im Moment sehr um sie kämpfen. Vor zwei Tagen hat mich ein Kollege auf Ihr Buch aufmerksam gemacht und da dieses von Ihm beschriebene Thema für mich sehr aktuell war, habe ich es sofort bestellt und in einem Stück durchgelesen bzw. mich darin verloren!
Vor allem das Ende war für mich ein sehr intensives und trauriges Warnsignal für meine Beziehung zu dieser Frau. Ich danke Ihnen von ganzem Herzen das Sie eine Fortsetzung geschrieben haben und meine “Markus-Emmi” Welt weiter gehen kann!
Liebe Grüße Markus
11.02.10
Hallo
Durch zufall war ich in Berlin am Kudamm im Teater ” mein erstes mal ”
Habe dort Gut gegen Nordwind angeschaut ” Einfach Spitze ”
und nun das Buch die fortsetzung !!
weiter so !!!
09.04.10
Hallo!
Warum sind die besten Bücher immer die, die man geschenkt oder geliehen bekommt??? Zumindest ist das bei mir immer so gewesen.
Eine Freundin hat mir “Gut gegen Nordwind” geliehen und ich habe es inerhalb von 8 Std. gelesen (von Mo auf Di)
Das Buch ist unglaublich, man kann es nicht weg legen.. Und die Protagonisten.. wieso können sich eigentlich die meisten Frauen mit Emmi identifizieren? Ist das nicht etwas seltsam??
Das Ende hat mich Tagelang beschäftigt und durch Zufall habe ich jetzt erfahren, dass es einen zweiten Teil gibt.
Vielen Dank für das wunderbare Buch
P.s unglaublich, dass ein Mann so ein Buch schreiben kann
13.04.10
hallo,
ich freu mich so unsagbar doll auf die fortsetzung auf ‘allen sieben wellen’ !!!
ein wenig moechte ich drauf eingehen, weshalb das so ist: vor 34 jahren , als 14 jaehrige, war ich haendchenhaltend verliebt in einen 4 jahre aelteren mann, der dazu noch weit entfernt wohnte. unsere wege trennten sich, ehen, kinder, kontinente !!! und ein vollgepacktes, oder zwei + vollgepackte leben trennten uns… bis vor beinah 2 jahren: zwischenzeitlich wohn ich in neuseeland, er immer noch in holland und wir haben 1000e von taeglichen skype/email-seiten gefuellt. und – auf die eine oder andere art – ist es wirklich wie im buch und irgendwie haben wir beide hoffnung, dass die ‘sieben wellen’ uns ein paar mehr ideen geben?
es ist, als ob wir das drehbuch ‘nebenher’ lesen koennten (grins).
vielen dank – und vielleicht sollten wir das skype-manuskript in eine buch-serie verwandeln, eines tages?
ganz liebe gruesse an Sie und alle leser
15.04.10
Ich kann mir nur anschliesen bei alles was Barbara schreibt. Ich bin naemlich der Mann aus Holland und ich freue mich sehr auf “Alle sieben Wellen”. Es ist ob ich/wir die Geschichte selber erleben.
04.05.10
ich habe heute per post ‘alle sieben wellen’ erhalten und gerade fertiggelesen ! verschlungen ist wohl der richtige ausdruck, mit traenen, auf den letzten seiten.
ich wusste es ! es gab niemals ein anderes ende in meiner phantasie… und nun hab ich bammel, was aus meiner eigenen geschichte geschehen wird.
ich lebe hier ganz in der naehe des meeres und werde ab heute auf die siebte welle ganz genau achten! nicht warten, aber achtsam sein und mich freuen!
DANKE fuer diese beiden buecher
Barbara
27.06.10
Bäähm!!!
09.08.10
Meine Kollegin und ich haben “Gut gegen Nordwind” gelesen. Obwohl wir aus Ungarn sind, konnten wir mit dem Lesen nicht aufhören. Nächtste Woche fahre ich nach Wien um die Fortsetzung “Alle sieben Wellen” zu kaufen.
Diese Woche haben wir das Buch auf Ungarisch gekauft und gelesen.
Schreiben Sie Daniel noch mehrere Liebesgeschichten, bitte!
Andrea und Sabine “Daniel Glattauer’s Fans”
25.08.10
…unglaublich…
Das war immer wieder mein Gedanke, als ich dieses Buch gelesen hab!! Nur durch Zufall bin ich durch meine Freundin drauf aufmerksam gemacht worden.
Ich erzählte ihr, dass ich einen Mann über das Internet durch einen gemeinsamen Bekannten kennengelernt hätte..er hat sich meine Homepage angeschaut, aber keinen Gruß hinterlassen. Darüber habe ich mich bei ihm (auf seiner Homepage) scherzhaft “beschwert”
Und beide wussten nichts von unserer gegenseitigen Existenz!
So fing alles an…es entstand ein sehr reger Schriftwechsel..scherzhafte und ernste Themen wechselten sich ab und unsere “Beziehung” wurde immer vertrauter, ja intimer. Er gehörte plötzlich zu meinem Leben dazu – morgens habe ich teilweise noch vor der Arbeit den Rechner angeschmissen um zu schauen, ob ER schon geschrieben hatte. Nebenbei bemerkt: Wir leben beide in einer Beziehung!
Und unterschwellig kam immer wieder das Verlangen durch, sich endlich auch mal zu treffen – irgendwie haben wir es aber immer wieder rausgezögert..weil wir unbewusst ahnten, dass sich dadurch eine Wendung ergeben kann??? Sowohl in die positive als auch in die negative Richtung. Was, wenn wir feststellen würden, dass da doch “mehr” als nur FReundschaft/Zuneingung ist? Was mit den Partnern machen? Wie würde es überhaupt weitergehen (dazu muss gesagt werden, dass wir tatsächlich nur etwa 30 km auseinanderwohnen)..
Jedenfalls erzählte ich meiner Freundin bis zu diesem Punkt von der Sache, wollte ihre Meinung dazu hören und plötzlich unterbrach sie mich und fragte ” Kennst Du `Gut gegen Nordwind`?”
Ich verneinte und fragte, was das sein solle, worauf sie antwortete: “Das ist das als Buch, was Du mir grad erzählst – solltest Du lesen”
Später drückte sie mir das Buch in die Hand und ich habe es an zwei Tagen durchgelesen……..
Unglaublich, wie viele Parallelen es gibt…nur dass wir uns inzwischen getroffen haben – und merken mussten, dass sich tatsächlich etwas geändert hat. Das Prickeln ist weg – dafür ist es einer noch größeren Vertrautheit gewichen..und das, wo wir uns bis heute exakt 7 Wochen kennen!
Nun bin ich auf die Fortsetzung gespannt..das Buch ist bereits bestellt und sollte die Tage eintrudeln..
Mal schauen, ob ich durch das Buch sehen kann, was mit mir und “meinem Internet-Mann” in Zukunft noch alles passiert
Es bleibt spannend…