Mama, jetzt nicht!

Kolumen aus dem Alltag

In seinen „Kolumnen aus dem Alltag“, die über viele Jahre in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ erschienen sind, würdigt Glattauer bislang in ihrer Bedeutung unterschätzte feierliche Anlässe („Weltverdauungstag“), beschreibt die Tücken des öffentlichen Privatlebens im Zeitalter der Handys, hängt traumatischen Erinnerungen an die Schulzeit nach („Langsam ans Abgeben denken!“) und stellt sich den ganz großen Daseinsfragen („Es ist, wie es ist“). Seine Themen findet Glattauer in der unmittelbaren Umgebung. Messerscharfe Beobachtungsgabe und feine Ironie machen den Autor aus Österreich zum Meister der kleinen Form.

Fester Einband, 176 Seiten
Erscheinungsdatum: 29.08.2011
ISBN 978-3-552-06167-5
17.90 € [D] 18.40 € [A]

3 Kommentare zu Mama, jetzt nicht!

  1. Eva :

    Lieber Herr Glattauer!
    Ihre Kolumen aus dem Alltag landeten zufällig auf meinem ebook-Reader (für mich ein neues aber schnell lieb gewonnenes Medium) und bescherten mir eine wunderbare Zeit. Einfach köstlich, jede Anekdote und Beobachtung ist ein Juwel für sich. Ich bin Pendlerin und verbringe gute 1,5 Stunden täglich im Zug. Zu Beginn hatte ich mir vorgenommen, pro Fahrt jeweils nur einen Beitrag aus Ihrem Buch zu lesen, um es länger genießen zu können. Da es aber so großen Spaß gemacht hat, war es mit diesem guten Vorsatz bald vorbei und man hörte mich – einen normalerweise zurückhaltenden Menschen – im Zug einige Tage ungehemmt lachen. Mein persönlicher Lieblingsbeitrag: „Zuhören“. Direkt unheimlich, welche Ähnlichkeiten sich hier aus dem eigenen Familien- und Bekanntenkreis finden 😉
    Ihre geschilderten Alltagsbegebenheiten und Gedanken haben mich inspiriert, auch einmal selbst über so einiges nachzudenken, was im Privaten und im Beruflichen um einen herum passiert. Man müsste nur die Muße und die Zeit haben, diese Dinge aufzuschreiben! Jede/r könnte mit dem täglich Erlebten oder Erzählten wohl Seiten füllen. Umso besser deshalb, dass es hier jemand getan hat, der sein Handwerk versteht.
    Als nächstes werde ich – der Jahreszeit entsprechend – den „Karpfenstreit“ lesen, worauf ich mich schon sehr freue. Seien Sie versichert, dass Sie einen neuen Fan gewonnen haben!
    Alles Gute weiterhin,
    Eva

  2. Sandra :

    Lieber Herr Glattauer,

    zuerst: Herlichen Glückwunsch zu diesem gelungenen (und genial witzigen) Buch.
    Es regt an über Dinge nachzudenken, über die man normalerweise nicht eine Sekunde verschwendet. Der Liter Humor und der Suppenlöffel Ironie sind dabei ganz und gar nicht abträglich und machen dieses Körnchen Wahrheit, das überall vorhanden ist (und wahrscheinlich den Ausschlag zu der jeweiligen Kolumne gegeben hat) zu einer perfekten Portion Gute-Laune-Medizin um durch den Tag zu kommen.
    Doch jetzt habe ich eine Frage: Welches Buch würden SIE denn auf eine einsame Insel mitnehmen?

  3. Barbara Brandstätter :

    Ich freue mich sehr auf Witz, Charme, Zeitgeistkritik, Worte, die Bewegung bringen. Danke für wunderbare Lesestunden.

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